| Jennifer Labath & Pascal Vallée: "Ein Chanson für Zwei " | ||
(Christoph Giese)
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Chansons Songs und Balladen Jennifer Labath singt Chansons, Songs und Balladen, ein Seelenelixier für junge und jung gebliebene Romantiker. In einer Mischung aus Leidenschaft und Lebensfreude gestaltet sie einen eindrucksvoll emotionalen Liederabend. Ihre Spezialität sind individuelle Lieder, bei denen die Musik den Text nicht wie eine Folie überzieht, sondern mit ihm zu einer unauflösbaren Einheit verschmilzt. So entstehen poetische Chansons mit zärtlicher Berührung. In dieser ehrlichsten Form des Gesangs offenbart sie sich selbst. Pascal Vallée gestaltet durch seine persönliche Präsenz einen klassischen Chanson Abend der jungen Art. Es gelingt ihm schon nach wenigen Tönen, eine dichte Atmosphäre herzustellen, und durch feinste Veränderungen der vokalen Schwingungen eine reiche Palette von Emotionen hervorzurufen. Die Chansons seines Programms haben für ihn einen besonderen, persönlichen Stellenwert. Er nimmt jedes als eine Herausforderung an, der er sich ohne Maske und Schminke stellt. Pascal Vallée und Jennifer Labath absolvierten mehrere Chanson-Workshops bei Maegie Koreen. Durch einen abschließenden Meisterkurs erreichten sie die solistische Konzertreife. |
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Bachforellen tun es ohne Bach Liebe, Gefühle, Herzschmerz - das waren nur drei von mehreren Themen, die Jennifer Labath und Pascal Vallée am Samstagabend in der „flora" ansprachen - oder vielmehr ansangen. „Herz über Kopf” lautete das Motto des Abends, an dem das Publikum die Gelegenheit hatte, zwei junge Künstler, die Maegie Koreens Chansonworkshop hervorgebracht hat, live zu erleben. Mit Songs und Balladen, die teilweise von ihnen selbst komponiert worden sind, führten die beiden Solisten durch den Abend. Die musikalische Begleitung am Piano hatte Mario Stork übernommen. „Bachforellen tun es ohne Bach. Sei verliebt", forderten die Künstler ihr schmunzelndes Publikum zum Gefühlsempfinden auf. Vielleicht hätten sie auch „bringt beim nächsten Mal eigene Stühle mit" anstimmen sollen, denn in der „flora" waren nicht mehr als eine Hand voll Sitzplätze frei geblieben. „Die Resonanz ist wirklich riesig. Ab Januar sind weitere Soloauftritte unserer Workshopteilnehmer geplant. Diese wollen wir demnächst auch auf weitere Spielstätten im Ruhrgebiet ausweiten", freute sich Vallée. Wie es mit ihrer Chansonkarriere weiter gehen wird, können die beiden Solisten jedoch noch nicht sagen. „Wir studieren beide noch. Chansons sind lediglich unser Hobby. Aber vielleicht eröffnen sich uns nach dem Bundeswettbewerb Gesang am kommenden Wochenende neue Wege", fügte Labath hinzu. Mit „Herz über Kopf” erfolgte der Start einer Reihe, die Ende Januar fortgesetzt werden soll. Vier junge Künstler werden an vier Abenden mit verschiedenen Themenschwerpunkten Chansons und eigene Lieder vorstellen. |
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Die Liebe in den schönsten Tönen Ach, die Liebe. Sie kann säuseln, schreien oder wispern, kann wehklagen oder jubilieren, hoffen oder bangen - kurz, es gibt nichts, was sie nicht kann. Beim, Chansonabend der Reihe „Herz über Kopf in der Werkstadt konnte man diese Vielfalt in feinsten Umschreibungen erleben. Bei „Ein Chanson für Zwei" zeigten die Nachwuchskünstler Jennifer Labath und Pascal Vallée in einem starken Auftritt die Tiefen des Chansongesangs. Ausgebildet in Workshops von Maegie Koreen in Gelsenkirchen, erreichten die beiden eine strahlende Bühnenpräsenz. Die Leidenschaft übertrug, sich direkt auf das Publikum. Zu den hintergründigen Klavierklängen von Niclas Floer sangen sie abwechselnd solo und im Duett. Während Pascal Vallee seinen klaren, ausdrucksstarken Gesang mit deutlicher Gestik untermalte, blieb Jennifer Labath ruhiger. Die meisten Lieder waren deutsch, Labath aber wurde besonders gut, wenn sie auf Französisch sang. Die Stimme überzeugte, wenn sie - auch bei hohen Tönen nie die stimmungsstarke, leicht nasale, chansonsche Tiefe verlierend - Edith Piaf auf die Bühne brachte. Da wurde es einem warm ums Herz. Pascal Vallée hingegen adaptierte Jacques Brei, sang aber auch eigene Stücke, bei denen er sich selbst mit der Gitarre begleitete. Und auch hier war die Liebe das übergreifende Thema. Jeder Zuhörer verbindet mit der Liebe eigene Erfahrungen. So paarte sich das Persönliche mit dem Geschilderten zu einer angenehmen Symbiose. Und die Zuhörer dankten mit kräftigem Applaus. Konnte man sich doch bei den lyrischen Texten, die zu schönen, aber auch wehmütigen Erlebnissen entführten, zurücklehnen und genießen. WAZ Witten 26.08.08 |
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